Auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen (Part 2)

Lange schon wollte ich dieses Blogupdate fertig stellen, aber neben der Gründung von Hook Performance und dem Familienalltag, habe ich nur sehr sehr wenig Zeit gefunden um mich anglerisch zu entfalten oder etwas aufs Papier zu bringen.

Derweil ist es Juli geworden und meine Suche hält tatsächlich weiter an. Ein paar wenige Nächte machte ich noch an den Torfstichen, doch auch diese waren geprägt von Schuppis. Wie üblich in der Klasse 6-10 kg. Es demotivierte mich wirklich stark. Die wenige Zeit die mir doch zum fischen blieb wollte ich effektiver nutzen. Somit entschloss ich mich fürs erste nicht mehr die Einstündige fahrt zu diesen Gewässern auf mich zu nehmen.

So konnte ich dann auch die schnellen Nächte nutzen und hoffentlich mal mein Motivationsloch zu stopfen. Eines meiner Hausgewässer fiel schnell in den Fokus die Anreise liegt bei unter 10 Minuten. Fortan war also mein Auto stets gepackt und sobald es die Zeit zuliess war ich am Wasser.

Die erste Nacht brachte auch direkt einiges an Motivation mit sich.
Schon in den Abendstunden beim aufbauen sah ich einige Fische weiter daußen, rollen. Meine Ruten beköderte ich mit jeweils einem Elementor Two Tone Hookbait und einen Schneemann. Visuelle Reize sollten es richten, im großen Radius streute ich gute 2-3 Kilo Boilies um meine Montagen.

Wasser beobachten hatte ich mir fest vorgenommen, aber kaum auf der Liege, befand ich mich schon im Land der Träume.

Völlig benommen wurde ich in der Morgendämmerung wach und war wirklich etwas enttäuscht. So viel hatte ich mir ausgemalt aber nichts passierte, ein saftiger Blank. Bei Zeiten trat ich die Heimreise an.

Jedoch eine Woche später sollte sich das Blatt dann endlich wenden, aber bevor es dazu kam, hatte ich noch die Ehre zwei Fische zu verlieren. Doch dann endlich kam die Erlösung in Form eines Halbzeilers mit guten 16,5 kg.

Eine große Last fiel von mir ab mit dem Fang dieses Fisches. Und noch während ich diesen in die Kamera hielt, konnte ich einen weiteren fangen. Ein kugelrunder Schuppi mit 22,8 kg. So schnell kanns gehen, mit einem breiten grinsen fuhr ich heim. Noch in der selben Woche stand ein Wetterwechsel an und diesen wollte ich nutzen. So schaufelte ich mir den Abend dieses Tages frei und fuhr erneut ans Wasser an die selbe Stelle.

Dort angekommen überkam mich dieses wohle Gefühl von Erfolg und das schon ohne eine Rute im Wasser zu haben. Ich wusste ich saß goldrichtig Wind und warmer Regen drückten in meine Bucht und wir hatten ende Mai.

Die Nacht und der Morgen, brachten mir 3 Karpfen und eine Brasse. Es war zu krass 22 kg, 11kg und 26,5 kg. Ich war völlig daneben, das musste ich erstmal verarbeiten.

Ich war überglücklich, jedoch bin ich stets noch auf der Suche nach meiner Nadel und ich hoffe das bald ein wenig mehr Zeit dafür zur verfügung steht.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Restsommer.

Ich melde mich zurück sobald die Suche weiter geht.

Cheers
Micha

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