Sommerangeln am Hochrhein von Malte Eckloff

Da ich beruflich in der Schweiz zuhause bin und regelmäßig den Hochrhein überqueren muss, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, auch dieses Jahr wieder für die Sommerzeit ein Platz aufzubauen, um diesen unter der Woche befischen zu können.  

Bei mir in der Ecke ist der Rhein noch etwas natürlicher belassen, hier hat er einige Gewässersituationen zu bieten. Das fängt bei großen Steinpackungen am Ufer an und geht bis hin zu riesigen Krautteppichen, sowie langen Schilfgürteln am Rand entlang.  

Nach längerer Platzsuche und vielem hin und her überlegen, habe ich mir mit einem Kumpel zusammen ein Platz ausgesucht, der uns beide überzeugt hat, dort etwas aufzubauen. Nachdem der Großteil der Fische mit der Laich fertig waren, begannen wir den Platz vorzubereiten. 

Die Futterstrategie sollte regelmäßiges Füttern mit Partikel, Boilies und Pellets sein. Beim Angeln habe ich dann kleine Scobutter Pop Ups auf die Plätze geworfen. Und das hat richtig gut funktioniert… 

Als wir die ersten Sessions auf unseren vorbereiteten Platz machten, hatten wir anfangs auch gleich Aktionen, allerdings ausschließlich Döbel. Es benötigte etwas Ausdauer, bis die ersten Karpfen im Kescher lagen. Nachdem wir den ersten Fisch landen konnten, hatten wir jede Session, mindestens einen Karpfen. Die meisten Fische waren eher kleine Fische, aber am Rhein hier zählt wirklich jeder Fisch. Es war sogar eine richtige Perle von Spiegler und auch ein großer Schuppi mit dabei.  

Die Saison am Hochrhein war dieses Jahr ein Träumchen.  

Grüße Malte 

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