Lockdownkarpfen – Das beste kommt zum Schluss! von Steven Greif

Deutschland befand sich gerade im harten Lockdown und ich hatte so richtig Bock auf Angeln. Da weder in Deutschland noch in Frankreich aufgrund der nächtlichen Ausgangsperre Nachts geangelt werden durfte, entschied ich mich kurzerhand eine Woche an einem privaten französischen Paylake zu buchen.

Nach einem negativen PCR Test und den erforderlichen Einreiseformularen ging es dann bereits ein paar Tage später los.

Das Wetter konnte eigentlich nicht besser sein, seit Tagen konstanter Westwind, konstanter Luftdruck und fängiges Regenwetter.

Futtertechnisch setzte ich auf die Protexrange. Dieser vertraue ich seit Jahren blind und gerade auf meinen Auslandstrips habe ich sie immer mit am Start. Im jetzigen Fall mischte ich noch ein paar auffällige Complete Fish & Cream Boilies zu meiner Futtermischung hinzu.

Nach unkomplizierter Fahrt stand ich gegen Mittag an meinem gebuchten Spot. Da der See eher einer Badewanne gleicht, staffelte ich meine drei Ruten im Freiwasser auf verschiedene Distanzen. Meine mit schwerelosen Waftern bestückten D Rigs fuhr ich mit wenig Beifutter im Futterboot auf die ausgesuchten Spots.

Bereits am nächsten morgen lief die erste Rute ab. Nach kurzem Drill durfte ich meinen ersten Fisch des Trips abkeschern. Das dieser Spiegler der Startschuss einer super erfolgreichen Woche sein sollte, wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht.

Im weiteren Verlauf der Woche lief es konstant gut. Die Fische hatten das Futter gefunden und kamen regelmäßig auf meine Spots.

Das Beste kommt meistens erst am Schluss, so konnte ich auch bei diesem Trip in der allerletzten Nacht den größten Fisch der Session fangen. Über diesen fast 28 Kilo Spiegler, so früh im Jahr freute ich mich besonders.

Auch dieser Trip zeigte mal wieder, dass man auch in den schwierigsten Situationen Auswege finden und erfolgreich sein kann.

Bis dann!

Steven Greif

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