Cassien Dream

Bereits letztes Jahr im Frühjahr, habe ich mir vorgenommen 2019 einen längeren Trip nach Südfrankreich zu machen, nur wie und mit wem ich ihn machen werde war noch unklar. Als ich dann diesen Winter von einem guten Kumpel gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte im Sommer einen drei – Wöchigen Trip mit ihm zu starten, musste ich nicht lange überlegen und sagte zu. Der Trip sollte sich um eine Session am Lac de Saint Cassien drehen, in diesem Ersten Teil soll es um diesen See und unsere Erlebnisse gehen.

Am Cassien angekommen verbrachten wir fast einen ganzen Tag damit Location zu machen und entschieden uns am nächsten Tag im Nordarm zu fischen. Wir konnten es kaum noch erwarten endlich mit dem angeln zu beginnen. Als wir am nächsten Morgen im atemberaubenden Sonnenaufgang unsere Ruten legten hörten wir in der Bucht neben uns einen Fisch springen, darauf hin legten wir auf jeder Seite der Bucht eine Rute ab.

Bereits um 11:00 meldete sich meine Rute in der Bucht und ich war mit meinem allerersten Cassien Fisch im Drill – und was es für ein Traumfisch das war, es war einer der Koi-Karpfen des Sees.

Für mich war die Session nach diesem Fisch schon so gut wie gelaufen. Nach so einem besonderen Fisch an so einem besonderen Gewässer konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Aber es kam noch besser – um ca. 18:00 am selben Tag lief dieselbe Rute noch einmal ab! Der Drill im tiefen Wasser der Bucht war unglaublich. Unglaublich angsteinflößend, diesen Fisch durfte ich einfach nicht verlieren, es war ein riesen Spiegler. Gott sei Dank ging aber alles gut und mein zweiter Fisch lag im Kescher.

Entweder der Cassien liebt dich oder er hasst dich, ich glaube an diesem Ersten Tag hatte er relativ viel für mich übrig – zwei Fische und beide solche Traumfische.

Aufgrund der vielen Welse im Cassien fütterte ich so gut wie nur Coconillas in 20 und 24mm und Tigernüsse. Ich brachte aber auch einige 24mm Complete Fish&Cream mit, die für mir durch ihre Scopex Note extrem gut gefallen. Um meine Hakenköder vor Krebsen zu schützen nutzte ich Prolight Hookbaits und Baserange Wafter, die ich gegebenenfalls noch einschrumpfte. Das war aber nur selten nötig.

Auch wenn mir die nächsten zehn Tage am Cassien nur noch Welse brachten, genoss ich jede Minute meiner Zeit am See und werde in dem nächsten Jahr auf jeden Fall wiederkommen.

Das nächste Mal werde ich euch vom zweiten Teil unseres Roadtrips erzählen, es sei nur so viel gesagt – es wird Zeit für Rote Berge weiter im Süden…

Cheers,

Max Gollner

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